Steine in der Dreieich
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Die Website <www.steine-in-der-dreieich.de> wird verantwortet von

Dr. Wilhelm Ott
Gartenstr. 17
63303 Dreieich
wi.ott[at}t-online.de

Die Bilder auf diesen Seiten wurden - wenn nicht anders angegeben - von mir fotografiert und unterliegen meinem Copyright. Sie dürfen unter Quellenangabe frei genutzt werden. Die inhaltlichen Angaben wurden nach bestem Wissen verfasst, bei Fehlern oder Inkorrektheiten bitte ich, mich zu informieren. Aus rechtlichen Gründen distanziere ich mich vorsorglich von den Inhalten der Websites, die ich mit dieser Site verlinkt habe.

Die hier abgebildeten Kartenausschnitte stammen meist aus dem "BürgerGIS" des Kreises Offenbach, das ich mit freundlicher Genehmigung der Kreisbehörden für diese Zwecke nutzen darf. 

Ich danke Frau Heidrun Keller, Frau Gesine Weber, Herrn Arno Baumbusch, Frau Clara Hartmann, Herrn Achim Seibert und Herrn Reinhold Werner für die Unterstützung der Arbeiten an dieser Website.

Zu meiner Person:

Ich wurde 1947 in Sprendlingen geboren, besuchte die Schillerschule und Heinrich-Heine-Schule (alt) in Sprendlingen, machte das Abitur am Goethe-Gymnasium in Neu-Isenburg, studierte Chemie in Frankfurt und arbeitete in der WHOPharmazeutischen Industrie auf den verschiedensten Positionen in Entwicklung und internationalem Vertrieb. Ein Film (ca. 3 Minuten, auf englisch) über eines meiner letzten Projekte ("Merck Praziquantel Donation Program" in Zusammenarbeit mit der WHO) können Sie -->hier von der Merck KGaA Website abrufen. Ich bin zwischenzeitlich Rentner und kann demnach meinen Interessen mit großer Intensität und Freude nachgehen.

Kopf 3Ich bin seit März 2014 Vorsitzender der "Freunde Sprendlingens, Verein für Heimatkunde e.V.". Weiterhin bin ich ehrenamtlicher Mitarbeiter der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation zur Erfassung und zum Nachweis von historischen Grenzsteinen im Westkreis Offenbach. Lesen Sie -->hier einen Bericht aus dem "Isenburger" vom März 2016

Meine Hobbies sind - neben Motorradfahren (Mt. Chaberton et. al.) - die "Steine in der Dreieich". Durch Anklicken des Bildes rechts kommen Sie auf eine Sammlung von Steinen in meinem Hof, die ich mehrheitlich selbst bearbeitet und geschaffen habe. Ich interessiere mich auch für Industriekultur in unserer Region. -->Hier können Sie etwas über Hochspannungsfreileitungen in der erweiterten Landschaft Dreieich lesen.


Vorträge

Gelegentlich werde ich gebeten, Wanderungen zu führen oder Vorträge zu halten. Hier können Sie die Präsentationen oder Zeitungsberichte abrufen:

11/2012    Steinzeugen und Quellen im Westkreis Offenbach (Geschichtsverein Egelsbach)
02/2013    Grenzsteine, Brunnen, Sühnekreuze und mehr (Heimat- und Geschichtsverein Dietzenbach)
10/2013    Grenzsteinspaziergang in der Koberstadt (Verkehrs- und Verschönerungsverein Langen)
07/2014    Der Wildbann und das Dreieicher Weistum von 1338 (Freunde Sprendlingens, Geschichtsverein Egelsbach)   
10/2015    Eine kleine Geschichte des Sprendlinger Hirschsprungs (u.a. Kolpingfamilie Sprendlingen)
11/2016    Der Alte Grenzweg - Territorialgeschichte(n)   (Geschichtsverein Buchschlag)
01/2017    Grenzen und Grenzsteine der Neu-Isenburger Gemarkungen (GHK Neu-Isenburg)
06/2017    Grenzen und Grenzsteine in den Wäldern um Dietzenbach (Heimat- und Geschichtsverein Dietzenbach)



Publikationen

Isenburger Facetten"Grenzen und Grenzsteine der Neu-Isenburger Gemarkungen" heißt eine von mir verfasste Monografie in der Reihe der "Isenburger Facetten", die im Juni 2016 erschienen ist. Im Auftrag des Neu-Isenburger Magistrats hatte ich die Ehre und das Vergnügen meine Dokumentationen über die Gemarkungsgrenzen von Neu-Isenburg und Zeppelinheim (sowie deren Veränderungen) zusammenzufassen. 

Das Buch beginnt mit einer allgemeinen Einführung über Grenzen und Grenzsteine: Welche Grenzen gibt es, wie werden sie markiert, wie werden Grenzsteine klassifiziert? In einem weiteren Teil geht der Autor detailliert auf die Grenzen auf den heutigen Neu-Isenburger und Zeppelinheimer Gemarkungsgebieten und deren Veränderungen zwischen 834 und der Gebietsreform 1977 ein. Anschließend werden die historischen Grenzen im Einzelnen beschrieben.

Es handelt sich dabei um die Grenzen von Frankfurt zur Grafschaft Ysenburg und zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, die Grenze der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt zum Fürstentum Ysenburg und der Grenze des Gravenbrucher (Schönborner) Wald zur Grafschaft Ysenburg und zum Deutschherrenwald der Commende Frankfurt des Deutschen Ritterordens.

Die Grenzbeschreibungen gehen einher mit Vorschlägen zu Spaziergängen entlang der Grenzen. Dabei können die Standorte der Grenzsteine den zahlreichen Karten entnommen werden. Des Weiteren sind die meisten der knapp 100 noch vorhandenen historischen Grenzsteine auf den Neu-Isenburger Gemarkungsgebieten in dem Band abgebildet.

Den Abschluss findet das Buch mit einer Tabelle, in der die Koordinaten der Grenzsteine zu entnehmen sind (für GPS-Gerätebesitzer) und einer Transkription eines Grenzbegehungsprotokolls, aus dem hervorgeht, dass der im Hof des Stadtmuseums ausgestellte Grenzstein, der auch die erste Umschlagseite des Buches ziert, am 16. Juli 1767 gesetzt wurde. Er wurde beim Bau der ICE Trasse zum Flughafen von der Stadt Neu-Isenburg gesichert und ins Museum verbracht.

Dieses Buch ist interessant für alle Neu-Isenburger (und Zeppelinheimer) Bürger, die mehr über die Lokalhistorie wissen wollen, welche sich insbesondere in der Entstehung und den Veränderungen der Gemarkungsgrenzen widerspiegelt. Zudem geben die Wandervorschläge entlang der Grenzen die Möglichkeit, diese Lokalgeschichte in Form der historischen Grenzsteine im wörtlichen Sinne „begreifen“ zu können.

Das Buch „Grenzen und Grenzsteine der Neu-Isenburger Gemarkungen" ist in der edition momos erschienen und für 15 Euro im Stadtmuseum „Haus zum Löwen“, der Stadbibliothek Neu-Isenburg, im Bürgeramt und in der Buchhandlung Leander erhältlich. Lesen Sie hier einen Bericht aus der OP-Online oder FNP-Online.


Buch der RingeAm 10.03.2017 stellten die Freunde Sprendlingens bei einer Veranstaltung im Galerieraum der Stadtbücherei Dreieich das "Buch der Ringe, Geschichte(n) von Hirschsprung und Breitensee" vor. Lesen Sie einen Bericht aus der FNP-online über diese Veranstaltung (s. auch einen Artikel in OP-online).
Ich selbst hatte das Vergnügen, einige Beiträge zu diesem Buch zu verfassen. Im Kapitel 1 berichte ich über die Geologie und die Geschichte des Sprendlinger Nordens: Über die Rodung des Breitenseewaldes, die Anlage einer Trabrennbahn im "Kamerun" und die Streitigkeiten zwischen Buchschlag und Sprendlingen wegen der "Landhauskolonie Breitensee" in den 1930er Jahren. Des weiteren beschreibe ich in dem Buch die Lösung des Hirschsprung-Rätsels: Der Hirsch sprang nicht über den Heuwagen, sondern er stand auf ihm und ließ sich ein Stück Wegs mitnehmen. Die Hirschsprungsteine erinnerten lange Zeit an diese Begebenheit. Interessant ist auch die Geschichte, wie der Sprendlinger Hirsch in das Stadtwappen von Dreieich kam. In Kapitel 2.3 fasse ich die vorliegenden Informationen über den Verlauf der frühen, mittelalterlichen und neuzeitlichen Wege, Straßen und Chausseen durch das Hirschsprung / Breitensee - Gebiet zusammen.
Das Buch ist für 20 € zu erwerben: Im Buchhandel, über die Freunde Sprendlingens (Kontakt:  info@freunde-sprendlingens.de) und bei der Stadtbücherei Dreieich-Sprendlingen zu den Öffnungszeiten montags, dienstags, donnerstags von 14 bis 18 Uhr, mittwochs von 10 bis 14 Uhr, freitags von 14 bis 20 Uhr.
 -->Hier können Sie meine Beiträge in dem Buch der Ringe nachlesen.