Grenzstein der ehemaligen Gemarkungsgrenze von Buchschlag und Mitteldick
Die Gemeinde Buchschlag wurde im Jahr 1905 auf dem
Gelände des Domanialwaldes Mitteldick gegründet, der
sich im Besitz des hessischen Großherzogs befand. Die neue
Gemarkung erstreckte sich zwischen der Main-Neckar-Bahn im Westen, der
Dreieichbahn im Süden sowie der alten Gemarkungsgrenze zu
Sprendlingen im Osten (Buchwaldstraße) und im Norden (Staatswald).
An der Westgrenze ergab sich jedoch eine geografische Besonderheit
durch ein Bahnwärterhaus, das jenseits der Trasse lag. Da es
sinnvollerweise in das Buchschlager Gebiet eingegliedert werden sollte,
zogen die Geometer die Grenze kurzerhand um das Gebäude herum. Von
dort verlief sie in einem spitzen Winkel durch den Wald zurück zur
Bahnlinie.
Genau auf dieser Linie markieren noch heute fünf historische
Grenzsteine den Verlauf. Sie alle tragen die Inschrift „G“
für Gemarkung. Entlang der Dreieichbahn sind noch 19 weitere,
gleichartige Steine zu finden.
Mehr über die Geschichte der Buchschlager Gemarkungsgrenzen erfahren Sie HIER.
Geschichtsverein Buchschlag